Gastroevent Samstag 14.08

Lorem ipsum doro delta est selarito dell kambomare.

zur Seite

Seit 1460 ein Teil von Fellheim

Vom Bauernhof zur Gastwirtschaft

Nicht jedes Haus kann auf eine so lange Geschichte zurückblicken wie der Adler. Was im 15. Jahrhundert als Bauernhof begann, entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einer Gastwirtschaft und ist heute ein familiengeführter Landgasthof in vierter Generation.

Vieles hat sich verändert – geblieben ist die Freude daran, Menschen willkommen zu heißen.

Die Anfänge: 1460 bis 1705

Der Adler wird 1460 erstmals urkundlich erwähnt. Damals gehörten zum Anwesen ein Bauernhof und eine Gastwirtschaft. Bereits wenige Jahrzehnte später erhält der Wirt das Zapfrecht und darf Bier ausschenken. Trotz Bauernkrieg, Reformation und Dreißigjährigem Krieg bleibt die Wirtschaft ein wichtiger Treffpunkt im Ort.

  • Erste urkundliche Erwähnung

    Wenige Jahre nach dem Bauernkrieg und der Reformation wird im „Weyler Vellheim“ mit insgesamt 7 Bauernhöfen urkundlich auch schon ein Wirt genannt.

  • Zapfrecht für den Wirt

    Hans Northofer und danach Jakpb Volkatzhofer üben das damals so genannte Zapfenrecht aus, dürfen also Bier verzapfen und ausschenken.

  • Neubeginn nach dem Dreißigjährigen Krieg

    Der Wirt Hans Weiß mit Maria Luxin von Buxheim siedelt sich neu in Fellheim an.

  • Übergang an die Familie Petschin

    Thomas Petschin aus Zell bei Grönenbach übernimmt das Wirtschaftsgut und heiratet die Nachbarstochter Eva Eder. Durch 2 Generationen bleibt der Gasthausbetrieb in dieser Familie.

Vom Wirtshaus zum Landgasthof: 1777 bis 1900

Mit wechselnden Wirtsfamilien entwickelt sich der Adler weiter. Als Posthalterei an der Straße zwischen Kempten und Ulm kehren Reisende ebenso ein wie die Menschen aus Fellheim. Nach einem Brand im Jahr 1870 wird das Gasthaus wieder aufgebaut. Um die Jahrhundertwende erwerben Josef und Eleonora Weirather das Anwesen.

  • Meinrad Schmid wird Wirt

    Meinrad Schmid von Hauerz mit Julianna Severin von Pleß wird der nächste Wirt in Fellheim.

  • Posthalterei in Fellheim

    An der Poststraße Kempten-Ulm gelegen, war mit der Adlerwirtschaft seit alten Zeiten die Posthalterei verbunden und auch Johann Nepomuk Schmid übte die Funktion des königlich bayerischen Postexpiditors aus.

  • Brand und Wiederaufbau

    Unter dem nächsten Wirt, Johann Georg Sedelmayer von Altenstadt, brennt die Wirtschaft ab. Bis zum Wiederaufbau diente der freistehende Speicher zur Fortführung des Gastgewerbes.

  • Familie Weirather übernimmt

    Josef und Eleonora Weirather, die Urgroßeltern des heutigen Wirtes, kaufen das Gasthaus mit Anwesen.

Die Familie Schiefele: Seit 1923

Mit Emilie Weirather und Josef Schiefele beginnt die Geschichte der Familie Schiefele im Adler. Über mehrere Generationen entwickelt sich das Gasthaus weiter. 2002 übernimmt Reinhard Schiefele den Familienbetrieb und führt ihn bis heute mit einer Küche, die Regionalität und Handwerk zeitgemäß interpretiert.

  • Weirather und Schiefele

    Emilie Weirather, die Tochter von Josef und Eleonora Weirather und Oma von Reinhard Schiefele, übernimmt 1923 mit Josef Schiefele von Aletshausen den Betrieb. Nach dem Tod ihres Mannes leitet sie den Betrieb erfolgreich mit Ihrem Sohn Hans.

  • Erster Telefonanschluss in Fellheim

    In guter Tradition mit der Posthalterei, ist der Adler das erste Haus in Fellheim, das über einen Telefonanschluss verfügt.

  • Reinhard Schiefele übernimmt den Betrieb

    Von Stationen in renommierten Restaurants in Deutschland und der Schweiz kehrt Reinhard Schiefele in das traditionsreiche Gasthaus mit dem Hauspatron St. Bernhard zurück und übernimmt den Landgasthof zum Adler von seiner Mutter.

  • Landgasthof in vierter Generation

    Mit seinem ausgezeichneten Restaurant, einer tiefen Verwurzelung im Allgäu und dem traditionellen mit Kastanien beschatteten Biergarten bildet der Gasthof seit 4 Generationen einen Anziehungspunkt für Gäste aus nah und fern.

Consent Manager

Essentiell